Karting – Activities - St.Vith
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Gibt es Risiken beim Kartfahren?

Der Motorsport ist eine faszinierende Aktivität, die für Nervenkitzel, Adrenalin und einen direkten Kontakt zur Rennstrecke sorgt. Da es sich jedoch um einen auf Geschwindigkeit ausgerichteten Motorsport handelt, stellen sich viele Besucher, die ihren ersten Ausflug ins ActionCenter nach St. Vith planen, eine völlig berechtigte Frage: Gibt es Risiken beim Kartfahren? Im Regelfall ist die Antwort einfach: Es ist ein sehr sicherer Sport – vorausgesetzt, man hält sich strikt an die Sicherheitsregeln und hört auf die Anweisungen unseres qualifizierten Personals.

Dennoch setzt das Fahren den Körper physischen Kräften aus (Beschleunigung, Bremsen, Fliehkraft in den Kurven), die für eine gesunde Person zwar harmlos sind, sich bei Vorerkrankungen jedoch als gefährlich erweisen können. Um die Risiken beim Kartfahren auf ein Minimum zu reduzieren, gelten auf unserer Rennstrecke strenge Gesundheitsregeln.

Für wen ist der Zugang zur Rennstrecke strengstens verboten?

Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit sind unsere oberste Priorität in den Ostkantonen. Aus diesem Grund ist die Teilnahme an unseren Rennen für Personen mit bestimmten Erkrankungen strengstens verboten. Wenn Sie von einem der folgenden gesundheitlichen Probleme betroffen sind, können Sie sich aus offensichtlichen Sicherheitsgründen leider nicht hinter das Steuer setzen:

1. Verboten bei Herzproblemen

Der Motorsport ist aufregend und lässt den Puls unweigerlich in die Höhe schnellen. Das Adrenalin an der Startlinie, die extreme Konzentration, die in den Kurven gefordert wird, und der Wettbewerbsgeist bedeuten eine intensive – wenn auch positive – Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Für Personen mit Herzproblemen, schwerem Bluthochdruck oder Trägern eines Herzschrittmachers (Pacemaker) stellen diese abrupten Schwankungen jedoch eine unkalkulierbare Gefahr dar. Um jegliches Risiko eines Infarkts oder eines Schwächeanfalls auf der Strecke zu vermeiden, ist das Fahren mit Herzbeschwerden strengstens verboten.

2. Verboten bei Rückenproblemen oder Bandscheibenvorfällen

Unsere Fahrzeuge sind echte Rennmaschinen und besitzen, im Gegensatz zu Ihrem Alltagsauto, kein weiches Federungssystem. Im Sitz befinden Sie sich nur wenige Zentimeter über dem Asphalt. Jede Unebenheit, jedes Überfahren der Randsteine (Curbs) und jeder leichte Kontakt mit den Reifenmauern oder anderen Mitstreitern überträgt sich direkt auf Ihre Wirbelsäule. Für Personen, die unter chronischen Rückenproblemen oder Bandscheibenvorfällen leiden oder sich kürzlich einer Operation unterzogen haben, sind diese intensiven Stöße und Erschütterungen sehr gefährlich. Die Risiken beim Kartfahren für Ihre Rückengesundheit sind in diesem Fall schlichtweg zu hoch.

3. Verboten für Personen, die zu Epilepsie neigen

Das Fahren erfordert eine 100-prozentige Konzentration und eine permanente, vollständige Kontrolle über das Fahrzeug. Aus diesem Grund ist der Zugang zu unserer Rennstrecke für Personen, die unter Epilepsie leiden, absolut verboten. Ein plötzlicher epileptischer Anfall bei hoher Geschwindigkeit würde nicht nur das Leben des Fahrers gefährden, sondern auch alle anderen Teilnehmer auf der Strecke bedrohen. Zudem könnten die Streckenbeleuchtung, Lichtreflexe oder der allgemeine Stress des Rennens als Auslöser wirken.

Wie wir die Risiken beim Kartfahren für gesunde Fahrer minimieren

Wenn Sie in Topform sind und unter keiner der oben genannten Erkrankungen leiden, haben Sie absolut keinen Grund zur Sorge! Wir setzen alles daran, Ihr Erlebnis so sicher wie möglich zu machen.

Vor jeder Session erhalten alle Teilnehmer ein umfassendes Sicherheitsbriefing. Darin erklären wir detailliert die Funktionsweise des Fahrzeugs und die Bedeutung der von den Streckenposten verwendeten Flaggen (zum Beispiel die gelbe Flagge, um eine Gefahr zu signalisieren und Überholverbote anzuzeigen). Das Tragen eines passenden Integralhelms ist Pflicht. Zudem überwachen unsere Streckenposten das Rennen permanent: Sie haben die Möglichkeit, die Karts im Bedarfsfall oder bei Missachtung der Fairplay-Regeln durch einen Fahrer aus der Ferne zu verlangsamen oder zu stoppen.

Wenn es Ihre körperliche Verfassung zulässt, steht Ihrem Abenteuer auf der Rennstrecke nichts mehr im Wege! Sollten Sie Zweifel bezüglich Ihrer Gesundheit haben, zögern Sie nicht, den Rat Ihres Arztes einzuholen.

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